Prozesse für die Personalisierung

»Stuttgarter Modell der Personalisierung« und »Stuttgarter Modell der Produktentstehung«
Projekt: Leistungszentrum »Mass Personalization«

© Robert Hämmerl
»Stuttgarter Modell der Personalisierung«

Herausforderung

Die Einführung einer personalisierten Produktentstehung und die Anpassung an Nutzerbedürfnisse über den Produktlebenszyklus hinweg ändern den Produktentstehungsprozess tiefgreifend. Es entsteht eine notwendige Verbindung zwischen Nutzer und dem Produzenten (B2U), wie sie bislang in der Wirtschaft nur selten und grundsätzlich nicht unter Bedingungen der Massenproduktion zu beobachten ist. Dadurch entsteht ein neues, bisher nicht beschriebenes und unerforschtes (sozio-)ökonomisches System.

Methodik

Durch Interviews und Workshops mit Akteuren aus den verschiedensten Bereichen der Produktentstehung werden die Anforderungen an die Nutzereinbindung, die automatisierte/manuelle Produktkonfiguration und die Produktentstehung erarbeitet und Prozessmodelle entwickelt.

Ergebnis

Das »Stuttgarter Modell der Personalisierung« und das »Stuttgarter Modell der Produktentstehung« beschreiben die flexible Nutzereinbindung in den Konfigurationsprozess eines personalisierbaren Produkts sowie die Prozesskette für die Produktentstehung, aus der sich durch die Personalisierung ergebenden Anforderungen an die einzelnen Prozessschritte ableiten lassen. Mit Hilfe der Stuttgarter Modelle wird ein Demonstrator zu einem adaptierbaren Fahrzeug-Interieur-Konzept für das Arbeiten im volllautomatisierten Fahrzeug aufgebaut.